Charity ist kein Projekt, sondern eine Lebenseinstellung.

Swing Pics by Artur Belja – ABGESCHLOSSEN

Das Spendenziel für dieses Projekt sind €1.500
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Als unseren ersten Klienten möchten wir Ihnen Artur Belja vorstellen. Artur ist seit frühester Kindheit auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit seiner Diagnose spinale Muskelatrophie (bei der Muskel absterben und durch Fettgewebe ersetzt werden) wurde ihm schon vor Jahrzehnten von den Ärzten gesagt, dass dies sein letztes Jahr sei. Heute ist er 33, und wir können von ihm nur als einen der positivsten und lebensbejahendsten Menschen berichten, den wir kennenlernen durften.

Artur wünscht sich ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben und hat den Mut gefasst, trotz seiner Diagnose eine Ausbildung zum Grafiker machen zu wollen, um in Zukunft für sich selbst sorgen zu können und zu beweisen, dass man trotz Behinderung Träume und Ziele verwirklichen kann. Um seinem Traum ein wenig näher zu kommen, entwirft Artur seit Jahren sogenannte „Swing Pics“ und diverse andere Kunstwerke, die er auf Märkten in Österreich verkauft. Da aber leider sowohl sein Computer als auch die dazugehörige Software, die ihn bei seiner künstlerischen Arbeit unterstützt, sehr veraltet und störanfällig sind, benötigt er unsere Hilfe, um weiter aktiv und produktiv sein zu können.

Bitte helfen auch Sie Artur Belja bei der Verwirklichung seines Traumes!

Ihr Charity by Austria Team

Artur Belja

Artur Belja

Charity by Austria hat mein Leben verändert. Wie fragen Sie? Es begann im Winter 2013, als ich mit einem guten Freund im Cafe über meine Ziele 2014 fantasierte. Meine Ausstellungen waren nur auf mein Umfeld konzentriert und es betrübte mich, dass ich mit so vielen Anstrengungen meine Kunstwerke herstellte und sie kaum Beachtung finden konnten. Ich zweifelte an mir. Doch mein Freund bestärkte mich, dass meine Swing Pics es mit jedem anderen Maler aufnehmen können mit dem kleinen, aber nicht unwesentlichen Unterschied, dass mich und meine Bilder eben keiner kennt. Wir philosophierten über Damien Hirsts Diamantschädel und Jeff Koons Balloon Dog. So wurde auch eingeworfen, dass ich gerne ein Bild von mir für irgendeine Organisation sehen würde. Keiner von uns wusste, dass dies in ein paar Monaten tatsächlich geschehen sollte: An einem Abend stach mir in Facebook die Anzeige von „Charity by Austria“ ins Auge. „Charity by Austria“ suchte nach einem Titelbild, das plakativ ausdrücken sollte, was Charity bedeutet. Nach kurzem Überlegen fasste ich den Mut und bewarb mich mit einigen Bildern von mir. Und zu meiner Überraschung bekam ich auch prompt eine Antwort: „Uns gefällt Ihr Style, aber wir benötigen ein Titelbild in Querformat“.  Bis zu diesem Moment waren alle meine Swing Pics nur in Hochformat gewesen. Ich dachte mir – die scheinbar unüberwindbarsten Grenzen sind die, die man sich selbst setzt. So versuchte ich mich in einer Skizze in Querformat. Am nächsten Tag war es soweit. Ich ließ mir Papier und Bleistift geben, drehte das Blatt in Querformat, schloss die Augen und ließ den Bleistift über das Paper schwingen. Nach Gefühl öffnete ich die Augen und überlegte, ob ich etwas im Gewirr der Linien erkenne. Und da waren sie, die ersten Augen zeigten mir das erste Gesicht. Kaum hatte ich die erste Dame herausgearbeitet, zeigten sich auch schon einige der weiteren Herrschaften in Liniengewirr. Für mich war klar, Charity sollte die Vielfalt in unserer Gesellschaft wiederspiegeln. So zeichnete ich die verschiedensten Persönlichkeiten in meinem Bild. Nach zwei Tagen hatte ich meine vorab Charity by Austria Skizze fertig und schickte sie ein. Nach einem positiven Feedback reichte ich drei Tage darauf auch das fertig colorierte Charity by Austria Titelbild ein. Kurze Zeit später bekam ich den Zuschlag, dass mein Bild unter zahlreichen Bewerbungen ausgewählt wurde. So können sich Ideen und Träume verwirklichen, wenn man den Mut hat, seine Grenzen zu überwinden.

Euer Artur Belja

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